Regen und Kälte, statt Sonne satt im Schullandheim

Eine Woche in Berchtesgaden im Schullandheim - das heißt im Mai normalerweise sonnige Wandertouren, milde Abende und viel Fußballspielen auf der nahen Wiese. Eine ganz entspannte Woche also… Doch das war den 6. Klasse zu langweilig! Daher machten sie ihre erste Wanderung am Montag gleich einmal bei strömendem Regen - und nachdem es auch am Dienstag nicht besser werden sollte, wurde der eigentliche Wochenplan umgeworfen: statt sonnigem Bergpanorama  gings ab in die Therme zum Baden und Rutschen. Doch am Mittwoch hatte das Wetter endlich ein Einsehen und die Tour per Boot auf dem Königssee nach St. Bartholomä (mit dem berühmten Echo auf halber Strecke) blieb weitgehend regenfrei - was die Klassen  zum Abschluss gleich einmal mit einem Eis feierten. Es sollte, trotz des unpassenden Wetters, nicht das Einzige in dieser Woche bleiben! ...

Ab dem Donnerstag Mittag schien dann endlich die Sonne und es konnte ein erster freier Blick auf den nahen Watzmann geworfen werden. Das Herumbalancieren  im Kletterwald machte bei Sonne gleich doppelt Spaß. Beeindruckend war, dass hier viele ihren anfänglichen Bammel überwanden und am Ende der Strecke zurecht stolz auf sich und ihre Leistung waren! Da durfte abends ein Lagerfeuer mit Stockbrot als Belohnung natürlich nicht fehlen. Der Freitag stand dann ganz im Zeichen des Heimfahrens und, am Nachmittag, fiel dann wohl so mancher ziemlich müde daheim ins eigene Bett. Denn anstrengend war es schon. Aber unheimlich Spaß gemacht hat es auch. Und für uns Lehrer war besonders schön, dass es kein „meine“ und „deine“ Klasse gab, sondern sich die Schüler untereinander unglaublich gut verstanden.

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