„Nicht ohne uns!“

Die fünften Klassen zusammen mit der Pfarrer-Huber-Schule im Kuki

Wenn du deinen Schulweg beschreiben sollst, klingt das vielleicht so: „Zuerst gehe ich 200 Meter zur Bushaltestelle, warte dann circa 8 Minuten – und dann steige ich in den Schulbus. Dann dauert es mindestens nochmal 10 Minuten, bis ich an der Haltestelle vor der Schule aussteige. Das zieht sich manchmal ganz schön...!“ Dass die Schulwege anderer Kinder viel länger – und teils auch gefährlicher – sind, davon konnten sich die Schüler der beiden fünften Klassen am Dienstag vormittag im Kuki überzeugen. Auf Einladung der Rektorin der Pfarrer-Huber-Schule, Fr. Meier, und der Hanns-Seidl-Stiftung, sahen wir uns den Dokumentarfilm „Nicht ohne uns“ an.

Darin geht es neben den Schulwegen von 16 Kindern aus 15 verschiedenen Ländern wie der Schweiz, Indien, Japan, Laos, Peru oder der Elfenbeinküste auch um ihre Ängste, Hoffnungen und Träume. Und diese Träume sind nicht immer – wie bei uns – das neueste iPhone oder eine bessere Spielekonsole: Stattdessen hat Alphonsine, die auf einer Kakaoplantage arbeiten muss, den Wunsch, einmal Schokolade zu probieren – und wieder die Schule besuchen und weiterlernen zu dürfen! Ein sehr eindrucksvoller Film, zu dem die Schüler dann auch im Anschluss viele Fragen hatten. Diese konnten sie der Regisseurin, Frau Sigrid Klausmann, dann auch stellen und bekamen auch stets ausführliche Antworten darauf. Ein spannender Vormittag also, voller neuer Eindrücke, aber auch manchmal recht trauriger Einblicke in die Lebenswelt anderer Kinder. Ein herzliches Dankeschön auf jeden Fall an die Pfarrer-Huber-Schule für die Einladung zu dieser Veranstaltung!

Zurück